Ministerpräsident Dieter Althaus (Thüringen) - hinter ihm Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Günther Beckstein

Am 17. Dezember 2005 gegen 11:00 begann die feierliche Verkehrsfreigabe der A 71 direkt an der Landesgrenze Thüringen / Bayern bei Mellrichstadt - dort wo früher Stacheldraht und Minenfelder Deutsche von Deutschen trennte. Über diese Verkehrsfreigabe berichten die hier gezeigten Fotos. Es war damals bitter kalt. Hunderte von Besuchern ließen sich trotzdem nicht davon abhalten an dieser wichtigen Verkehrsfreigabe teilzunehmen. Außerdem hatte am Vorabend eine Orkanböe das „Eröffnungs-Zelt“ zerrissen - gefeiert wurde daher im Spritzenhaus der Feuerwehr Mellrichstadt. Am 18. Dezember 2005 ab etwa 10.00 Uhr wurde die Autobahn dann für den öffentlichen Verkehr durchgehend befahrbar.

Die Verkehrsfreigabe des südlichen thüringischen Teils der A 71 bis Erfurt  (die sogenannte Thüringer Waldautobahn) fand bereits am 5. Juli 2003 am Rennsteigtunnel statt.
Der nördliche Teil der A 71, der mit einem Autobahndreieck bei Sangerhausen in die West-Ost-Autobahn A 38 Göttingen – Halle südlich des Harzes mündet, wurde erst am 3. September 2015 dem Verkehr übergeben.

Die A 71 ist insgesamt 220 km lang und verbindet die A 38 über das Autobahndreieck Südharz bei Sangerhausen mit der A 70 über das Autobahndreieck Werntal bei Schweinfurt.

Text: Roman Wagner                  Abbildungen: Roman Wagner

A 71    Verkehrsfreigabe Meiningen - Schweinfurt am 17.12.2005

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Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber (Bayern)

Die Polizeifahrzeuge aus Bayern und Thüringen fahren gemeinsam der Festkolonne voran

“Old”- und “Youngtimer” an der Spitze der Festgäste - hier ein Opel Admiral (Baujahr 1938)

Die “Rennpappe” Trabant 601 (Baujahr 1989) - der Volkswagen der damaligen DDR

Die düsteren und eiskalten Wetterverhältnisse kann man nur erahnen

Arbeitsgemeinschaft Autobahngeschichte o9
Geschichte der deutschen Autobahnen_2016
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