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A 4   Kirchheim – Eisenach    Daten und Verweise

von | 11 Juli,2025 | Treffen&Strecken

Strecken

Als Strecke 81 wurde die Reichsautobahn vom Kirchheimer Dreieck – damals „Hersfelder Abzweig“ genannt – bis zum unvollendeten „Ringgau“ Abzweig (Strecke 78 nach Kassel) gelistet. Von dort bis Erfurt galt die Bezeichnung Strecke 79.

Die Betriebskilometrierung

Auf allen Reichsautobahnen galt mit Stichtag zum 1. Oktober 1939 eine einheitliche Betriebskilometrierung. Die Strecke 81 war Teil einer durchlaufend aufsteigenden Kilometrierung vom Berliner Ring über die heutigen Autobahnen A 9 und A 4 bis zum Kirchheimer Dreieck (und weit darüber hinaus). In Hessen sind diese Angaben bis heute unverändert. (In der Tabelle km B)

Zu DDR-Zeiten wurde von den Behörden am Autobahndreieck Dresden-Nord ein neuer Nullpunkt festgelegt und die Autobahn in Richtung Eisenach aufsteigend kilometriert. (In der Tabelle km DD) An der ehemaligen innerdeutschen Grenze lag daher der Sprung von km 280,222 auf km 314,205.

Obwohl nie durchgängig befahrbar, liefen die DDR Kilometer intern dennoch bis 294,755 zur Grenze bei Gerstungen-Untersuhl. Mit Wiederinbetriebnahme der Autobahn im “Thüringer Zipfel” 1990, wurde dieser Abschnitt nach der ursprünglich Zählweise ab Berlin ausgeschildert.

Nach Verkehrsfreigabe der Hörselbergumfahrung 2010 wurde die länger gewordene Autobahn in der Kilometrierung entsprechend erweitert. Die heutige Landesgrenze Thüringen/Hessen hat nun den Sprung km 283,0 =  km 314,205

Strecke 81

kmDDkm BKnotenpunkt, Nebenanlage, Besonderheit (Auswahl)
367,0AD Kirchheim (A 7)
365,5P Engersburg
364,2P Asbachgrund
363Asbachtalbrücke
Wärterhaus
362,7P Auerhahnkuppe
Straßen- und Bahnbrücke
359Fuldabrücke
357,6P Bingartes
358,3AM Bad Hersfeld (neu) (vor 1977)
356,8AS Bad Hersfeld (neu)
356,8AS Bad Hersfeld mit Sm (alt)“Wappenbrücke”
352,0AS Sorga (B 62) (vor 1977 geschlossen)
350,0letzter RAB-KilometersteinTalbrücke
348Talbrücke Siebenborn
347Talbrücke Großer Kessel (alt)
345,4AS Friedewald (343,5)
343,9P Nadelöhr und P Seulingswald
340Talbrücke Eichhorst
339,4Stahlbeton-Bogenbrücke
mit aufgeständerter Fahrbahn u.anschließenden Kreisbogengewölben aus Sandstein-Eisenbahntunnel
338,2AS Wildeck-Hönebach, geplante T, Salzhalle, AM,Wildecker Talbrücke
335,0AS Raßdorf (vor 1977 geschlossen)
332,8AS Bosserode (vor 1977 geschlossen)
331,9AS Obersuhl/Richelsdorf (vor 1977 geschlossen)
331,1AS Wildeck-Obersuhl
294,755329,5Landesgrenze Thüringen / Hessen
329,0AS Gerstungen (Untersuhl) (328,6) (Süd – Richtungsfahrbahn Görlitz)
329Talbrücke Richelsdorf
Eisenbahnüberführung
294,6328,6AS Gerstungen (Nord – Richtungsfahrbahn Aachen)
327Nessetalbrücke
325Grenztruppen/NVA-Zufahrt
320Talbrücke Fuchsloch
288,574322,3Landesgrenze Hessen / Thüringen AD Wommen (in Planung – A 44 Richtung Kassel)
321Talbrücke Wommen
320,4AS Wommen (neu)
320,5Übergang ein/zweibahnig (vor 1977) ab (vor 1980) mit Mittelstreifenüberfahrt und zweibahnigem Verkehr
319,4AS Wommen (alt)

Strecke 79

kmDDkm BKnotenpunkt, Nebenanlage, Besonderheit (Auswahl)
318,5Ringgau Abzweig (Strecke 78 Richtung Kassel)
317Brücke Frauenborner Bach
316,3TR Herleshausen – P Burgberg
316,0AS Herleshausen
316,0AS Herleshausen (alt) 316,2 (vor 1977)
315,6TR Werratal-Süd
315,1Erfrischungsdienst (ab ca. 1960) Tankstelle + Zonenraststätte Herleshausen (ab ca. 1965) Zollstation/BGS 315,0 (vor 1977)
314,6Behelfsanschlußstelle
280,5314,2Landesgrenze Thüringen / Hessen (vor 1988 auch unter 315,6 verzeichnet; vor 1980 Ende/Anfang A 4; dann Grenze zur DDR)
278Werratalbrücke
277,0TR Eisenach mit Überfahrt
275,3P Ramsberg (Fußgängerüberweg zur gegenüberliegenden Rastanlage)
274,263307,8Ausbauende 1943 – 1984
273,8307,4AS Eisenach-West
273,8307,4AM Eisenach
272,0AS Eisenach-Mitte
272Karolinenthalbrücke
268,5AS Eisenach-Ost
266,5“Eisenacher Kreuz”
AS Wutha
265,0Umfahrung Trenkelhof
260,5Raststätte Kleiner Hörselberg (bis 30.06.2021)
259,8P Jesusbrünnchen
256,0P Kälberfeld
Trassenverschwenkung Hörselbergtrasse/Hörselbergumfahrung
(Fortsetzung der Strecke 79 bis Erfurt)

Verkehrsfreibaben

Vor 1945 wurde die Autobahn hier nicht durchgehend fertiggestellt und war kriegsbedingt nur durch eine Fülle von Provisorien und Umfahrungen nutzbar. Mitten durch diese schon ungewöhnlichen und einmaligen Umstände zog sich ab 1945 dreimal (!) der Verlauf der Zonengrenze. Dadurch überdauerten viele der Provisorien bis in die 1990er Jahre hinein und zahlreiche weitere Besonderheiten kamen hinzu.

Bereits befahrbare Abschnitte wurden wieder stillgelegt oder zwischenzeitlich abgestuft, weitere Zufahrten – man möchte gar nicht Anschlußstellen schreiben – kamen hinzu, andere wurden gesperrt.Eine tabellarische Darstellung kann daher nicht alle Aspekte voll umfänglich erfassen und ist auf die Abschnitte vor den Trassenverlegungen beschränkt.

Art der Bauleistung

12 zweibahnig

1. Fahrbahn

2. Fahrbahn als Ergänzung einer einbahnigen Richtungsfahrbahn

AS – Anschlußstelle – ggf. mit Lage des Teilknotens nach Himmelsrichtung

B – Bundesstraße

PA – Provisorische Anschlußstelle

U – Umfahrung 

Kirchheimer Dreieck – Bad Hersfeld AS1210,75.Juli 1940
Bad Hersfeld AS – Sorga PA B 621.4,75.Juli 19402.2.
Sorga PA B 62 – Wildeck-Hönebach AS1.22,31.Juli 19432.2.
Wildeck-Hönebach AS – Gerstungen ASw1.1.Juli 19432.2. Dezember 1994
Umfahrung Talbrücke RichelsdorfU1.Juli 19432.2. 1991 // ‘95 abgestuft
Gerstungen ASo – Herleshausen AS1.12,51.Juli 19432.2. Dezember 1994
Herleshausen AS – Herleshausen PA1.1.Juli 19432.2.1980
Umfahrung WerratalbrückeU5,91.Juli 19431984 abgestuft
Herleshausen PA – AS Eisenach-West128,81984
Eisenach-West ASs120,31984
Eisenach-West ASn10,231.Mai2.2. 1984
Eisenach-West ASs – Eisenach123,21941
Eisenach – AS Eisenach-Ost11,931.Mai2.2. 1973
AS Eisenach-Ost – Trenkelhof11,319412.2. ?
Umfahrung TrenkelhofU31.Mai1982 stillgelegt
Trenkelhof – Wutha121,81941
1.Aug. 1940
1982

Strecke 81 – Kleine Bilderauswahl zu Bauwerken und Besonderheiten

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